Corona-Virus: Koblenzer Krankenhäuser arbeiten eng zusammen

Gemeinsam im Einsatz für die Menschen in der Region: Die Koblenzer Krankenhäuser arbeiten seit dem Ausbruch des Corona-Virus im Land eng zusammen bei der Bewältigung der Herausforderungen, die das Virus mit sich bringt. In täglichen Lagebesprechungen stimmen das BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz, das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (Kemperhof und Ev. Stift) und das Katholische Klinikum Koblenz Montabaur (Marienhof und Brüderhaus) Maßnahmen ab. Aktuell befinden sich 15 bestätigte Corona-Patienten in den Koblenzer Krankenhäusern in stationärer Behandlung, von denen 3 intensiv betreut werden (Stand 19. März, 11 Uhr).

Das Corona-Virus und seine Folgen – schon sehr früh haben die Koblenzer Krankenhäuser erkannt, dass ein enger Austausch dringend notwendig ist, um bestmöglich vorbereitet auf Lageentwicklungen reagieren zu können. Eine erste gemeinsame Maßnahme war die Einrichtung einer externen Fieberambulanz auf dem Koblenzer Oberwerth, damit potenzielle Corona-Patienten nicht beim Arztbesuch oder beim Besuch einer Krankenhaus-Ambulanz weitere Personen anstecken. Ärzte und Pflegekräfte aller Koblenzer Krankenhäuser gewährleisten gemeinsam mit freiwilligen Diensten den Betrieb der Fieberambulanz,

„Wir stehen in diesen Zeiten eng zusammen und stellen uns gemeinsam den Herausforderungen, die der Corona-Virus mit sich bringt“, erklären die Klinikleitungen der Koblenzer Krankenhäuser, die sich in täglichen Lagebesprechungen auch mit den kommunalen Behörden und dem Katastrophenschutz abstimmen. „Wir erleben eine vorbildliche Zusammenarbeit aller und spüren ein hohes Maß an Solidarität. Viele getroffene Maßnahmen, wie das Aussetzen von Besuchszeiten, sind präventiv, um den Ausbruch des Virus zu verlangsamen. Wir setzen hier auch auf das Verständnis und die Solidarität der Menschen in der Region – zu ihrem eigenen Schutz und zum Schutz unserer Mitarbeitenden, die in diesen Tagen außergewöhnliches leisten.“

Die genaue Anzahl von Intensiv- bzw. Isolationsbetten wird von der jeweils aktuellen Entwicklung abhängen und wird in Rücksprache mit den zuständigen Behörden bei Bedarf entschieden. Die Krankenhäuser haben alle nicht notwendigen operativen Eingriffe auf unbestimmte Zeit verschoben und Lagezentren eingerichtet, in denen ebenfalls täglich ein Austausch zur aktuellen Entwicklung stattfindet. Alle Krankenhäuser stimmen sich zudem in der Kommunikation ab – untereinander und mit den Behörden – und informieren die Menschen und Medien in der Region bei Bedarf in gemeinsamen Presseerklärungen.

 
 
 
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