Das will ich nicht hören! Hände weg! Sexuelle Belästigung in der Pflege - Umgang in der Praxisanleitung - nur noch wenige Plätze frei

Viele pflegerische Handlungen zwischen Pflegenden und Zu-Pflegenden finden in einem nicht alltäglichen Nähe-Distanz-Verhältnis statt. Die Grenze zwischen professioneller Nähe im Kontext pflegerischer Tätigkeit und Grenzüberschreitung im Sinne sexueller Belästigung ist nicht immer von allen Beteiligten klar bestimmbar. Unerwünschte Annäherungsversuche sind daher in der Pflege besonders häufig. Studien* belegen, dass 71,2 % insbesondere weibliche Pflegekräfte von sexuellen Belästigungen durch Patienten betroffen sind. Besonders häufig trifft es jüngere und unerfahrene Pflegende, die aufgrund unzureichender Vorbereitung auf solche Situationen unter Druck geraten. Reaktionen wie Hilflosigkeit, Verharren, Ignorieren oder Flucht führen dazu, dass der Vorfall nicht angemessen bewältigt wird und langfristig negative Folgen haben kann.

Termine
Di. 20.10.2026, 08:30 Uhr - 16:00 Uhrjetzt anmelden
Inhalte

Es ist daher besonders wichtig, bei der Pflegeausbildung dieses sensible Thema aufzugreifen und praktische Herangehensweisen zu vermitteln, wie sexuelle Übergriffe abgewehrt oder vermieden werden können.

Art der Fortbildung
Seminar
Zielgruppe(n)
Praxisanleiter/-innen in der Pflege
Referent(en)
Astrid Steinberger, M.A., Mediatorin, TRUST-Resilienztrainerin
Ort
Bildungscampus Koblenz, David-Roentgen-Straße 10, 56073 Koblenz
Kosten
170,00 €
Fortbildungspunkte
8 berufspädagogische Punkte
Ansprechpartner
Angela Heiner-Inkelhofen

Sekretariat

David-Roentgen-Straße 10
56073 Koblenz
Tel: 0261 201661-19
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