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Eindrücke der Schüler

Wir fiebern dem Start der Ausbildung entgegen. Der erste Tag, auf den wir alle mit Spannung gewartet haben ist der 04.10.

Man betritt zum ersten Mal die Klasse und sieht in viele fremde Gesichter.  Was mögen die anderen denken? Sind sie auch nervös und aufgeregt?
In den ersten Unterrichtstagen kommen wir uns etwas verloren vor. Der Fachjargon mit dem die Lehrer sich verständigen, ist für uns das reinste Kauderwelsch. Doch wer hätte gedacht, dass aus diesem anfänglichen Kauderwelsch innerhalb weniger Wochen so etwas wie unsere zweite Muttersprache wird?
Unsere Mitschüler haben wir mittlerweile ganz gut kennen gelernt und die Zeit vergeht wie im Flug. Schon rückt die Zwischenprüfung immer näher. Es ist tatsächlich schon ein halbes Jahr vergangen, indem wir alle viel gelernt haben. Nun gilt es das erlangte Wissen, in der von uns allen so gefürchteten Zwischenprüfung, unter  Beweis zu stellen.
Doch was kommt da auf uns zu? Wie läuft die Prüfung ab? Ungewissheit macht sich breit. Wir fühlen uns wie vor einem Kampf, in dem David gegen Goliath antritt.
Nachdem wir die Hürde der Zwischenprüfung genommen haben, kann man sagen, dass diese halb so wild war. Die Lehrer waren wie immer nett und locker und konnten uns die Angst nehmen. Wir wurden mit lachenden Gesichtern und Süßigkeiten empfangen.
Zur guten Schulgemeinschaft trägt nicht nur das gemeinsame Ziel, am Ende der Ausbildung Physiotherapeut zu sein bei, sondern auch die zahlreichen Feste und Partys.
Die Klasse ist durch die Zwischenprüfung noch fester zusammengewachsen und fiebert der praktischen Arbeit mit den Patienten auf den Stationen des Katholischen Klinikums entgegen. Auf der einen Seite ist hierbei die Vorfreude groß, doch auf der anderen Seite fragt man sich, ob man überhaupt schon die Verantwortung für einen Patienten übernehmen kann? Wir sind gespannt!

Endlich haben wir mit dem Zwischenexamen das letzte Drittel der Ausbildung erreicht. Jetzt sind wir der Oberkurs und übernehmen die etwas schwierigeren Patienten?

Da wir jetzt „Oberkurs“ sind, schauen alle auf uns und wir fühlen uns manchmal überfordert - keiner mehr da, hinter dem wir uns verstecken können! Gut zu wissen, das es Praxisanleiter und Lehrer gibt, die uns nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Ausbilder kennen uns und unsere Schwächen und unterstützen uns, wann und wo nötig! Doch es zeigt sich schnell, dass wir inzwischen routinierter und kritischer sind. Der Umgang mit den Patienten ist sicherer und die Zusammenarbeit mit den Ärzten, dem Pflegepersonal und dem Mittelkurs funktioniert gut.
 
Zusätzlich werden wir in der Behandlung von Patienten in den Bereichen der Psychiatrie,  Pädiatrie und der Behandlung von Querschnittgelähmten eingesetzt. Der theoretische Unterricht wird weniger, die ersten Fächer sind abgeschlossen. Wir beginnen mit den Arztfächern- und manchmal beschleicht uns das Gefühl die Ärzte verwechseln uns mit Ihren Medizinstudenten. Ein besonderes "Highlight" im dritten Ausbildungsjahr ist eine mehrtägige Exkursion, die unseren Kurs vor dem Abschlussexamen noch einmal richtig zusammenschweißt.
 
Gegen Ende des Ausbildungsjahres wird es hektisch. Endlich wird die Liste ausgehängt wann und vor allem was im Staatsexamen  geprüft wird. Viele fragen sich, wie sie all das schaffen sollen. Wir werden praktisch, schriftlich und mündlich über einen Zeitraum von 4-5 Wochen geprüft. In der letzten Woche werden dann die Ergebnisse bekannt gegeben  und wir erhalten die Bescheinigung „ Staatlich geprüfte/ er Physiotherapeut“. Und dann wird erstmal gefeiert!!!!
 
Ein schöner Beruf, in dem wir wohl nie auslernen werden, erwartet uns.        

 
 
 
 
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